Kontaktlinsen Magazin

Archiv für Juli 2010

Kontaktlinsen: Der Versuch einer Ökobilanz

27. Juli 2010 von Linsenmax-Team

Das Klima spielt verrückt! Es werden Rekordtemperaturen gemessen, das Thermometer klettert in schwindelerregende und schweisstreibende Höhen. Schuld daran seien die hohen Treibhausgasemissionen, welche den Klimawandel begünstigen.

Diese Entwicklung führt dazu, dass sich immer mehr Menschen für ihren persönlichen ökologischen Fussabdruck interessieren. Das ist gut so, denn nur wer sich bewusst mit seinem CO2 Ausstoss auseinandersetzt, kann diesen schlussendlich reduzieren. Auch Kontaktlinsen haben natürlich eine solche Ökobilanz vorzuweisen, auf welche wir heute vertieft eingehen wollen.

Foto:  “Thermometer, Küchenfenster” von Zeitfixierer unter der CC Lizenz

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Schleier auf den Linsen – woran kann das liegen?

23. Juli 2010 von Linsenmax-Team

Es ist ein Problem, auf das viele Linsenträger im Laufe ihres Lebens stossen: Plötzlich bilden sich auf den Kontaktlinsen Schleier. Durch gründliches Reinigen lassen sich die Schleier häufig entfernen – jedoch nur für wenige Minuten.

Das Problem kann bei neuen, aber auch bei altbewährten Marken und Typen auftreten. Woran kann das liegen und was kann man dagegen machen? Die Antworten haben wir für Sie parat. (weiterlesen …)

Brille ahoi – wann Sie auf Kontaktlinsen verzichten sollten

13. Juli 2010 von Linsenmax-Team

Die Vorteile von Kontaktlinsen liegen auf der Hand: Sie sind klein, lassen sich gut mitnehmen, sind nahezu überall auf der Welt erhältlich, fallen kaum auf und erlauben grösstmöglichen Bewegungsfreiraum. Brillen dagegen sind zerbrechlich, wesentlich schwerer zu ersetzen, drohen, wenn Sie verbogen sind von der Nase zu fallen. Sie bestimmen massgeblich das optische Erscheinungsbild.

Sind Linsen also immer besser als die Brille? Ganz so einfach ist es dann doch nicht, wie so oft liegt die Wahrheit in der goldenen Mitte: Es gibt Situationen, in denen sich Brillen empfehlen und solche, in denen Linsen im Vorteil sind. Wir zeigen Ihnen auf, wann sich der Griff zur Brille lohnt.

Tragezeiten beachten

Ein klarer Nachteil von Linsen besteht natürlich darin, dass sie nur für eine bestimmte Tragezeit vorgesehen ist. In der Regel müssen Sie nach 12-14 Stunden (oder nach Empfehlung des Linsenanpassers) herausgenommen werden. Wenn Sie also wissen, dass Sie einen langen Arbeitstag vor sich haben oder eine lange Reise, lohnt sich die Brille. Denn mit einer Brille brauchen Sie keinerlei Fristen zu beachten – eine Brille lässt sich immer ohne Probleme auf- und absetzen.

Luftfeuchtigkeit berücksichtigen

Kontaktlinsen benötigen bestimmte äussere Bedingungen, um einwandfrei zu funktionieren. Dazu gehört auch die Luftfeuchtigkeit. Wenn die Luft zu trocken ist, können die Linsen ebenfalls trocken werden und damit die Augen reizen. können die Linsen ebenfalls trocken werden und damit die Augen reizen. Dies wiederum führt dazu dass die Augen beissen und tränen. Bei tiefen Luftfeuchtigkeiten empfiehlt es sich daher eine Brille zu tragen. Eine niedrige Luftfeuchtigkeit gibt es unter natürlichen Umständen (Wüsten), aber auch beispielsweise durch Klimaanlagen. Insbesondere bei langen Reisen sind die Passagiere häufig klimatisierter Luft ausgesetzt. Als Linsenträger sollten Sie hier also vorsichtig sein, das gilt vor allem für Langstreckenflüge!

Eine Brille kann auch gezielt als modisches Accessoire genutzt werden – wie Sie sehen gehört der Nasenbügel also noch nicht zum alten Eisen, sondern hat nach wie vor eine Daseinsberechtigung.

Verschiedene Kontaktlinsen findet ihr in unserem Linsenmax Onlineshop.  Von den normalen Tageslinsen bis hin zu Dauertragelinsen findest du dort alles, was du für den idealen Tragekomfort brauchst.

Foto: “Glasses to limit your beauty” von titlap unter der Creative Commons Lizenz

Dr Summer chunnt – mit Linsen oder Brille in die Ferien fliegen?

8. Juli 2010 von Linsenmax-Team

“Dr Summer chunnt, dr Summer chunnt!”, lautete vor ein paar Jahren der Hit der Thuner Mundart Hip Hopper Merfen Orange. Und natürlich haben die Berner damit ein zeitloses Thema gefunden, denn alle Jahre wieder freuen Herr und Frau Schweizer sich auf die wohlverdienten Sommerferien: Ausspannen am Strand, fremde Kulturen erkunden, die Fremdsprachen auf Vordermann bringen oder einfach nur die Seele baumeln lassen!

Bevor es aber soweit ist, muss man oft einen langen Flug in Angriff nehmen, welcher die Ferientechniker an die gewünschte Destination bringt. Und dabei stellt sich die Frage, wie man sich als Linsenträger dafür am besten rüstet.

Kontaktlinsen im Flieger? Mit diesen Tipps sind Sie gut gerüstet!

An Bord des Flugzeugs ist die Luft trocken, was auch die Augen in Mitleidenschaft ziehen kann. Für längere Flüge sollten Sie deshalb die Linsen gegen die Brille austauschen. Das gilt insbesondere, wenn Sie vorhaben an Bord des Flugzeugs zu schlafen!

Wenn Sie trotzdem nicht auf Ihre Linsen verzichten wollen, führen Sie wenigstens ein Mittel zur Benetzung der Augen mit. Diese Nachbenetzungstropfen helfen dabei, dass die Linse nicht am Auge kleben bleibt.

In warmen Feriendomizilen trifft man auch oft Klimaanlagen an. Bei längerem Aufenthalt in klimatisierten Räumen empfiehlt es sich, zum Nasenbügel oder den Benetzungstropfen für die Augen zu greifen. Damit wird das Risiko einer Augeninfektion reduziert, denn das kann einem die Ferien ganz schön vermiesen!

Doch zurück zum Koffer packen: Die grosse Flasche des Linsenmittels gehört nicht ins Handgepäck, sonst kann es passieren, dass man Ihnen diese bei der Sicherheitskontrolle wegnimmt. Die Ersatzlinsen hingegen sollten Sie jederzeit mit dabei haben! Und vielleicht kann Ihnen Ihr Optiker mit einem Reisekit aushelfen? Fragen kostet ja bekanntlich nichts.

Das Team von Linsenmax wünscht Ihnen auf jeden Fall einen tollen, wohlverdienten Urlaub!

Foto “Above the clouds” unter der Creative Commons-Lizenz von Delphinqueme.

Warum man bei Kontaktlinsen auf Originalprodukte achten sollte

7. Juli 2010 von Linsenmax-Team

Und schon wieder ist die Linsenpackung leer! Obwohl die Kontaktlinsenprodukte in den letzten Jahren stets günstiger geworden sind, haben sie ihren Preis … Da erscheinen Billigangebote verlockend! Man kennt das ja beispielsweise beim Einkauf von Kleidung, die Qualität von No-Name Produkten kann sich oftmals locker mit denen der Markenprodukte messen. Warum also nicht auch bei Kontaktlinsen auf günstige No-Name-Produkte setzen und ein paar Franken sparen?

Gute Gründe für Markenqualität

Bevor Sie zu scheinbar gleichwertigen, billigeren Produkten greifen, sollten Sie noch einmal in Ruhe darüber nachdenken! Anders als bei dem eingangs erwähnten Beispiel mit der Kleidung kommen die Linsen direkt in Kontakt mit einem der empfindlichsten Organe des menschlichen Körpers, dem Auge.

Schon kleine Unterschiede in der Qualität können einen schlechteren Tragkomfort ausmachen, und sogar weitergehende Probleme können auftreten!

Woran erkenne ich gute Linsen?

Nur weil ein Produkt günstiger als ein anderes ist, muss es natürlich nicht gleich schlechter sein. Doch das Problem bei Linsen unbekannter Herkunft besteht darin, dass Sie keinerlei Garantien erhalten. Von der Produktion einer Linse, bis Sie bei Ihnen auf dem Auge landet, können noch viele weitere Aspekte schiefgehen.

Von der Herstellung bis in den Verkauf – immer im grünen Bereich

Kontinuität in Herstellung, Lagerung und Transport sind bei Kontaktlinsen das A und O – doch das lässt sich leider nur schwer an der Packung erkennen. Und hier kommen die Originalmarken ins Spiel, denn bekannte Linsenhersteller werden regelmässig unter die Lupe genommen und getestet. Dabei bewerten Privatkunden wie Testmagazine die prominentesten Marken mit Bestnoten, zum Beispiel die Focus Dailies oder Acuvue.

Es lohnt sich auch, vorab im Internet oder Bekanntenkreis zu recherchieren, wer mit welchem Produkt gute Erfahrungen gemacht hat – und natürlich mit Ihrem Optiker, resp. Augenarzt zu sprechen.

Achten Sie beim Kauf immer auf den exakten Markennamen, der auf der Packung steht. Verzichten Sie auf „gute Deals“ in Auktionsbörsen und wenden Sie sich lieber an die Profis, die Qualität und fachgemässe Lagerung garantieren. Wenn Sie dies in Ihre Kaufentscheidung einfliessen lassen, minimieren Sie das Risiko, die falschen Linsen zu erstehen.

Sparen Sie also nicht am falschen Ort, denn das könnte im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gehen.

Foto: “Gorgeous Model with beautiful eyes” by tibchris unter der Creative Commons Lizenz

Hornhautinfektion: Kontaktlinsen müssen über Nacht raus!

1. Juli 2010 von Linsenmax-Team

Fakt ist: Wer über Nacht seine Linsen nicht rausnimmt, riskiert eine Hornhautinfektion!

Der Grund ist einleuchtend: Bei weichen Linsen sind die Poren der Linsenoberfläche relativ gross. Darüber können sich Krankheitserreger wie Pilze, Bakterien und Amöben bei mangelnder Hygiene leichter auf der Linse festsetzen und so im Auge Infektionen auslösen. “Das Risiko einer Infektion ist deshalb rund fünfmal höher, wenn man die Linsen über Nacht im Auge lässt”, so die deutsche Apotheker-Umschau.

Linsen einen Monat lang tragen, ohne diese über Nacht rauszunehmen!

Es gibt aber spezielle Dauertragelinsen wie Air Optix Night&Day (früher Focus Night&Day) und Pure Vision, die für den “Rund-um-die-Uhr”-Einsatz konzipiert sind. Diese bestehen zu fast 100% aus Wasser und sind sehr sauerstoffdurchlässig. Deshalb können diese Linsen grundsätzlich über Nacht und sogar bis zu einem Monat ohne Rausnehmen getragen werden! Sprechen Sie das Tragen dieser Linsen aber immer zuerst mit Ihrem Augenarzt ab.

Doch auch wenn Sie die für den Tag- und Nacht Einsatz konzipierten Linsen nutzen, sollten Sie Ihrem Auge mindestens ein- bis zweimal pro Woche eine Erholung gönnen. Legen Sie deshalb die Linsen über Nacht in Reinigungsflüssigkeit zur Desinfektion ein und gönnen Sie Ihren Auge eine „Verschnaufpause“.

Andere weiche Kontaktlinsen, welche nicht zu dieser Kategorie gehören, müssen aber zwingend über Nacht rausgenommen werden. Damit kann sich das Auge erholen, denn Linsen sind trotz allem immer noch ein Fremdkörper im Auge!

Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft rät den Kontaktlinsenträgern, mindestens zweimal im Jahr einen Augenarzt aufzusuchen. Nur er kann Veränderungen feststellen, bevor es an der Hornhaut zu irreparablen Schäden kommt.

Foto “My red eye” unter der Creative Commons-Lizenz von Titanas