Einen Sonnenaufgang zu sehen wird von vielen Menschen als die schönste Sache der Welt angesehen. Wenn es kein Sonnenaufgang ist, dann vielleicht der Blick auf das Meer, den Ozean, den Himmel oder auf andere Dinge, die uns umgeben. Unsere Augen zeigen uns die schönen Seiten dieser Welt. Deshalb erinnern wir Sie in dem einen oder anderen Artikel daran, an Ihre Augengesundheit zu denken. Wir haben Gesundheitstipps, Pflegehinweise und Tipps für die richtigen Kontaktlinsen. Mit steigendem Alter aber nimmt das Risiko zu, an verschiedenen Erkrankungen zu leiden. Eine dieser Erkrankungen ist der Graue Star.
Was ist der Graue Star?
Das der Graue Star, im Fachjargon Katarakt genannt, kein Vogel ist, ist Ihnen bestimmt klar. Die Erkrankung ist eine Trübung der Augenlinse im Augeninneren. Die Bezeichnung kommt von der grauen Färbung hinter der Pupille her.
Zu den Ursachen zählen beispielsweise das steigende Alter, UV-Strahlenbelastung, Unfälle, Vergiftungen, Starkstromstösse, allgemeine Erkrankungen (zum Beispiel Diabetes) und die dauerhafte Einnahme von bestimmten Medikamenten. Wenn Sie schon jetzt Kontaktlinsen mit UV-Filter tragen, schützen diese Ihre Augen natürlich schon heute vor schädlichen Strahlen. Das steigende Alter ist insofern ein Risikofaktor, als das sich über die Jahre Proteine im Auge abgelagert haben. Diese Ablagerungen sind die Hauptursache der Trübung.
Die Fachmann unterscheiden nach der Art der Trübung drei Typen:
- Der nukleare Katarakt (Cataracta nuclearis) trifft die meisten Menschen. Es kommt dabei zu einer bräunlichen Trübung und einer Steigerung der Brechkraft. Er entwickelt sich im Kern der Linse und wird deshalb auch Kernkatarakt genannt.
- Bei der hinteren, subkapsulären Katarakt (Cataracta subcapsularis posterior) kommt es schnell zu Sehstörungen, die vor allem im Nahbereich auftreten.
Künstliche Linsen stellen perfektes Sehvermögen wieder her
Der Graue Star kann durch eine Operation behandelt werden. Dabei wird die trübe Augenlinse chirugisch entfernt und durch eine (klare) Intraokularlinse ersetzt. Der Eingriff ist in den allermeisten Fällen erfolgreich und gibt dem Patienten die klare Sicht zurück.
Mit der Kontaktlinse können oft weitere Sehfehler korrigiert werden. Ist eine Korrektur über Kontaktlinsen nicht möglich, sind Korrekturen weiterhin auch über eine Brille möglich.

