Kontaktlinsen Magazin

Archiv für die Kategorie ‘News’

Der Linsenmax Facebook Shop überzeugt – Case Study im neuen Social Media Buch von Reto Stuber

1. November 2010 von Linsenmax-Team

Der Online Shop von Linsenmax wird in dem neuen Data Becker Buch „Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter, XING und Co.“ von Reto Stuber vorgestellt. Der Social Media Autor zeigt dort umfassend auf, wie Selbstständige und Firmen eine professionelle Präsenz in den sozialen Netzwerken von Facebook, Twitter, YouTube, XING und LinkedIn aufbauen und pflegen.

Dabei wird der Shop von Linsenmax und die Präsenz in den sozialen Medien als Fallstudie vorgestellt. Das Buch kann hier bestellt werden. Natürlich lässt sich dank der Amazon-Funktion “Search Inside” auch zuerst unverbindlich darin schmökern!

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Linsenmax Shopping direkt auf Facebook möglich – am besten gleich ausprobieren!

15. September 2010 von Linsenmax-Team

Stress pur! Durch die vollen Fussgängerzonen drängeln, in noch volleren Geschäften anstehen und dann mit den ergatterten Schnäppchen durch die halbe Stadt trotten.

Dass Du dieses Problem bei Deinen Kontaktlinsen nicht hast, weisst Du ja – dafür gibt es unseren  Internet-Shop Linsenmax.ch. Nun geht Linsenmax noch einen Schritt weiter und bietet eine nahtlose Integration des Shops als Applikation auf Facebook an! Dort kannst Du direkt auf der Seite bestellen, ohne Facebook verlassen zu müssen. (weiterlesen …)

Können Kontaktlinsen Krebs auslösen?

31. August 2010 von Linsenmax-Team

Krebs ist die Geissel unserer Zeit. Während die Menschheit den Kampf gegen Pesterreger und die Lepra grösstenteils gewonnen hat, so entdeckt sie in den letzten Jahrzehnten immer mehr Krebsarten und vor allem Krebsauslöser.

Raucher riskieren Lungenkrebs, Sonnenanbeter den Hautkrebs, und selbst in Plastik und chemischen Lebensmittelergänzungen steckt ein noch nicht ganz geklärtes Potential, diese gefährliche Krankheit auszulösen.

Man könnte meinen, die Gefahr sei überall in unserem Leben präsent. Wir wollten deshalb wissen, ob auch Kontaktlinsen unter einen Generalverdacht fallen, Krebs auszulösen.

Iris

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Hornhautinfektion: Kontaktlinsen müssen über Nacht raus!

1. Juli 2010 von Linsenmax-Team

Fakt ist: Wer über Nacht seine Linsen nicht rausnimmt, riskiert eine Hornhautinfektion!

Der Grund ist einleuchtend: Bei weichen Linsen sind die Poren der Linsenoberfläche relativ gross. Darüber können sich Krankheitserreger wie Pilze, Bakterien und Amöben bei mangelnder Hygiene leichter auf der Linse festsetzen und so im Auge Infektionen auslösen. “Das Risiko einer Infektion ist deshalb rund fünfmal höher, wenn man die Linsen über Nacht im Auge lässt”, so die deutsche Apotheker-Umschau.

Linsen einen Monat lang tragen, ohne diese über Nacht rauszunehmen!

Es gibt aber spezielle Dauertragelinsen wie Air Optix Night&Day (früher Focus Night&Day) und Pure Vision, die für den “Rund-um-die-Uhr”-Einsatz konzipiert sind. Diese bestehen zu fast 100% aus Wasser und sind sehr sauerstoffdurchlässig. Deshalb können diese Linsen grundsätzlich über Nacht und sogar bis zu einem Monat ohne Rausnehmen getragen werden! Sprechen Sie das Tragen dieser Linsen aber immer zuerst mit Ihrem Augenarzt ab.

Doch auch wenn Sie die für den Tag- und Nacht Einsatz konzipierten Linsen nutzen, sollten Sie Ihrem Auge mindestens ein- bis zweimal pro Woche eine Erholung gönnen. Legen Sie deshalb die Linsen über Nacht in Reinigungsflüssigkeit zur Desinfektion ein und gönnen Sie Ihren Auge eine „Verschnaufpause“.

Andere weiche Kontaktlinsen, welche nicht zu dieser Kategorie gehören, müssen aber zwingend über Nacht rausgenommen werden. Damit kann sich das Auge erholen, denn Linsen sind trotz allem immer noch ein Fremdkörper im Auge!

Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft rät den Kontaktlinsenträgern, mindestens zweimal im Jahr einen Augenarzt aufzusuchen. Nur er kann Veränderungen feststellen, bevor es an der Hornhaut zu irreparablen Schäden kommt.

Foto “My red eye” unter der Creative Commons-Lizenz von Titanas

Augenwurm Alarm in der Schweiz

2. Juni 2010 von Linsenmax-Team

Die meisten Menschen mögen keine Würmer. Richtig eklig wird es dann, wenn es sich die Parasiten in unserem Körper gemütlich machen. Die schlechte Nachricht: Der Augenwurm Thelazia callipaeda ist in der Schweiz angekommen. Er wurde 1989 das erste Mal in Italien nachgewiesen. „Seither hat er sich massiv verbreitet und wurde 2004 bereits gehäuft im Tessin [bei Hunden und Füchsen] nachgewiesen“, sagt Dr. Manuela Schnyder, die am Institut für Parasitologie der Uni Zürich die Ausbreitung des Parasiten intensiv verfolgt, gegenüber 20min.ch.

Augenwürmer sind unschöne und gefährliche Parasiten. In Panik braucht man allerdings nicht zu verfallen, denn in der Schweiz ist bei Menschen noch kein Befall aufgetreten. Wenn Unregelmässigkeiten bei Ihnen auftreten, wenden Sie sich an den Augenarzt. So kann ein allfälliger parasitärer Befall im Frühstadium behandelt werden und man hat nichts zu befürchten.

Ursprünglich kommt der Parasit aus Asien und ist nun auf dem Weg in Richtung Nordeuropa. Laut Schnyder sind schon 11 Prozent aller Hunde und 7 Prozent aller Füchse im Südtessin von diesem Parasit befallen. Auch bei Katzen können diese Würmer auftreten und sogar Menschen sind nicht gefeit davor.

Nun die gute Nachricht: Bisher sind nur vier Fälle bei Menschen in Europa nachgewiesen worden, in Frankreich und Italien. Die Larven des Wurms werden von Fruchtfliegen übertragen. Sie siedeln sich im Auge an und ernähren sie sich von Tränenflüssigkeit. Die Infektion tritt dabei vor allem in den warmen Monaten Mai bis Oktober auf.

Die Würmer verursachen Gewebeschäden und können Entzündungen hervorrufen, z. B. Bindehautentzündung. Auch Lichtüberempfindlichkeit, Augenausfluss, Hornhautentzündung oder ein trübes Auge sind mögliche Symptome. Wenn diese Symptome auftreten, kann man die Würmer makroskopisch sehen oder sie durch eine Untersuchung einer Augenspülung nachweisen. Im ausgewachsenen Stadium kann man sie mit blossem Auge erkennen, sie können bis zu 2cm lang werden.

Behandelt werden Parasiten im Auge medikamentös. Da der Körper Abwehrstoffe als Reaktion auf tote Parasiten produziert, die mitunter sehr gefährlich sein können, kann die Behandlung nur langsam durchgeführt werden. Auch operative Methoden zur Entfernung der sichtbaren Würmer können angewandt werden. Kontaktlinsen sollten während der Behandlung natürlich nicht getragen werden.

Wir haben Dr. Domenico Otranto, Professor für tierische Parasitenkrankheiten an der medizinischen Veterinärfakultät in Bari (Italien) befragt, wie man sich und seine Vierbeiner denn vor diesen Würmern schützen kann. Laut Otranto kann man Augenwürmern vorbeugen, indem man auf sich und seine Haustiere achtet, besonders wenn man in Risikogebieten wie Zentralafrika oder China unterwegs ist. Da diese von Fliegen übertragen werden, sollte man sich unbedingt mit einem Insektenabwehrmittel schützen, und beim Schlafen ist ein Moskitonetz von Vorteil. Auch eine Klimaanlage kann helfen, denn Insekten werden von Kälte abgeschreckt. Natürlich sollten die Fenster möglichst geschlossen sein.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Dr. Otranto

Novartis übernimmt Kontaktlinsen-Spezialisten Alcon

1. Februar 2010 von Linsenmax-Team

Der Basler Pharmakonzern Novartis ist bei der angestrebten Komplettübernahme des Augenheilkunde-Spezialisten Alcon einen grossen Schritt weiter. Novartis übernimmt vom Lebensmittelhersteller Nestlé für 28,1 Milliarden Dollar 52 Prozent der Anteile und stockt seine Beteiligung damit auf 77 Prozent auf.

Novartis, die 1996 aus der Fusion von Ciba-Geigy und Sandoz entstand, ist einer der führenden Anbieter im Markt für Augenheilkunde. “Die Übernahme von Alcon wird unser Gesundheitsportfolio und unsere Position in der Augenheilkunde strategisch verstärken”, sagte Vorstandschef Daniel Vasella (Foto) gegenüber den Medien. Novartis verspricht sich durch das steigende Durchschnittsalter der Bevölkerung, Innovationen und der Nachfrage in Schwellenländern große Wachstumschancen.

Alcon macht mit Geräten und Produkten für die Augenchirurgie, Augen-medikamenten und Kontaktlinsenpflegeprodukten einen Jahresumsatz von knapp 6,4 Milliarden Dollar und einen Gewinn von etwa zwei Milliarden Dollar. Ein nennenswerter Arbeitsplatzabbau sei nicht zu erwarten, kündigte der Novartis-Chef an. Überschneidungen gebe es nur wenige. Vielmehr sei der Zukauf eine Ergänzung zum Novartis-Sortiment. Der Novartis-Konzern will die Übernahme in mehreren Schritten vollziehen.

Novartis erhofft sich in den ersten drei Jahren jährliche Synergien von rund 200 Millionen Dollar vor Steuern und nach Abschluss der Übernahme über einen Zeitraum von drei Jahren weitere Einsparungen von 100 Millionen Dollar jährlich. Der Pharmakonzern hatte im April 2008 zunächst für gut zehn Milliarden Dollar 25 Prozent an Alcon übernommen und sich die Option auf die Mehrheitsübernahme gesichert.

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